Almsommer2024

Der Almsommer2024 ist da!

Für alle, die von mir ein Anfrage-Mail bekommen! Um was geht es beim Almsommer2024?
Mit den vielen Anfragen an Institutionen, Verlage, Gemeinden und Archiven konnte ich in den vergangenen Monaten merkliche Erfolge erzielen und viele offene Recherche-Fragen beantwortet bekommen. Und es zeigt sich immer wieder, daß selbst die kleinste Information eine echte Lawine auslösen kann. Daher, liebe Leute, die ich per Mail anschreibe, seid aufgeschlossen und betrachtet bitte meine Anfrage nicht als unnötigen Aufwand für euch, sondern es ist tatsächliche, mühevolle Recherchearbeit für mich, die ich sehr gerne und ehrenamtlich mache aber mit Herz und Seele dabei bin. Nicht um das Rad neu zu erfinden, sondern es soll eher eine Zusammenführung von verschiedenen Quellen sein und eine Ergänzung zu momentan noch unentdeckten Berichten und Dokumentationen in vielerlei Form. Ob es sich dabei im Handnotizen, Briefe, Bilder, Zeitungsausschnitte, vielleicht auch mündliche Überlieferungen oder Film- und Tonaufnahmen (Schmalfilm, Super8, Tonbänder, MusiCassetten…) handelt – alles kann wichtige Hinweise enthalten, die ich in meine Recherchen einfließen lasse um schlußendlich daraus eine Dokumentation zu erstellen.
Daß ich meine Mails bewußt kurz und prängant gestalte, hat den Grund, daß das Mail nicht durch allzuviele Links gar im Spamordner landet und da nicht gelesen wird. Meist telefoniere ich vor oder nach dem Absenden mit dem Mailempfänger, bitte da nicht abschrecken lassen, wenn im Display „IDL-Webhelp“ aufscheint – das ist noch eine uralte Bezeichnung meiner ehemaligen Firma, die es seit meiner Pensionierung vor rund 10 Jahren nicht mehr gibt und sich dieser Hinweis offenbar leider nicht löschen läßt!

Almsommer-  Fenster mit BlumenWarum Almsommer – und warum 2024?
Ganz einfach, weil „Almsommer“ (korrekt: Almauf- und Abtrieb) eines der Werke ist, das Sepp Reisenbichler, der singende Wölfl, oft und gern spielte. Im Wirtshaus, auf der Wiese oder auch denkbar, daß er es dann und wann auf der Hausbank am Rehkogl bei Bad Goisern erklingen hat lassen. Überliefert ist, daß es sich beim Almsommer um ein Gesamtwerk handelt. Und „2024“ darum, weil meine Recherchearbeiten den Abschluß zum 110. Todestag des Sepp Reisenbichler bilden sollten – also darum „Almsommer2024“
Reisenbichler hat seine Lieder, verschiedenen Aussagen nach, nie aufgeschrieben, er spielte auch nicht nach Noten. Andererseits berichtet Karl Kronfuß im Jahr 1906 in der Zeitung vom „Alpenlied“ (Almlied) und von den „Gelegenheitsdichtungen eines Bauern (Josef Reisenbichler) aus Rehkogl bei Goisern…, hat einen Teil der Gedichte, die er gemacht hat und gewöhnlich zu einer einfachen Melodie singt, aufgeschrieben und zwar in einer köstlichen Rechtschreibung“.
Ob und wo es noch weitere Originale der Aufzeichnungen Reisenbichlers gibt, ist mir derzeit (noch) unbekannt. Ich bin aber dran und sehr empfänglich für Informationen (bitte um Kontaktaufnahme!)
Was es heute an dokumentierten Texten und Notationen gibt, stammt zum großen Teil vom einstigen Gemeindesekretär Franz Laimer (1876 bis 1959), der alle damals verfügbaren Werke des „Stehgreif-Dichters Reisenbichler vulgo Wölfl“ gemeinsam mit Friedrich Steidtner in den Jahren 1941 und 1942 niedergeschrieben hat und sind heute wichtige Dokumentationen.

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