7.6.2026: Kiem-Pauli-Teilnachlaß beginnt zu fruchten!
Soeben aus den Bayerischen Landen zurückgekehrt, kann ich auf eine äußerst erfolgreiche Woche zurückblicken, was die Aufklärung offener Fragen rund um meinen „Schatz“, dem Teilnachlaß des Kiem Pauli anbelangt. Es gibt gottlob einige (sogar mehrere) aufgeschlossene Leute, die mich in meinen Bestrebungen tätlich unterstützen und ich so mein „Netzwerk“ weiter ausbauen kann, einige der nicht zuordnenbaren Fotos konnten bereits eindeutig identifiziert werden, manche auch noch mit Fragezeichen, doch mit jedem meiner Aufenthalte rund um den Tegernsee tun sich wieder neue Informations-Quellen auf. Auch mehrere Namen aus den Briefen des Kiem Pauli konnten eine Zuorndung finden und das Puzzle beginnt wahrliche Forman anzunehmen, um später doch als ein realistisches Gesamtbild zu erscheinen. Doch eine kleine Einschränkung muß ich hier wohl einbringen: Nicht alles aus den vorwiegend privaten und persönlichen Briefen und Fotos wird jemals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, denn das Versprechen habe ich bereits am Grab des Kiem Pauli für mich und den Pauli abgegeben: Seine Privatsphäre werde ich stets achten und schützen – über seinen Tod hinaus! Und was für mich Versprechen sind, davon kann sich jeder vergewissern – selbst nach 50 Jahren und gerne auch mehr…
Das war’s: Prädikat: sehenswert!
Wastl Fanderl (1915 – 1991) – Ein Leben für die Volksmusik
Eine Ausstellung mit Begleitveranstaltungen in Schloss Hartmannsberg (12.4. – 31.5.) und Bergen (7.6. – 7.7.2026)
Zwei Ausstellungen der Kreisvolksmusikpflege Rosenheim, erarbeitet von der Arbeitsgemeinschaft EBES-Volksmusik, organisatorisch und finanziell unterstützt und getragen vom Förderverein Volksmusik Oberbayern e. V. und seinen Mitgliedern – zusammen mit Volksmusikfreunden und Fachleuten aus der interessierten Bevölkerung und verschiedenen Institutionen der Volksmusik, Sammlungen und Organisationen.
Der Eintritt zu den Ausstellungen, Führungen und Begleitveranstaltungen waren frei!
Das Sonderheft der „Volksmusik-Zeitung“ zu der Ausstellung mit vielen Texten, Liedern, Material und Hintergrundinformationen steht auf der Homepage unter Archiv – Volksmusikzeitung – Frühjahr/Sommer 2026 digital zur Verfügung.
Veranstaltungsort: Schloss Hartmannsberg (12.4. – 31.5.2026), Bergen/Chiemgau (7.6. – 7.7.2026), Tourist-Info, Raiffeisenplatz 4
Veranstalter: Kreisvolksmusikpflege RO und Förderverein Volksmusik Oberbayern
28.4.2026: Entdeckungsreise an den Tegernsee verschoben
Das darf doch nicht wahr sein, war mein erster Gedanke, als ich vor wenigen Tagen einen kleinen Unfall hatte. Nichts wirklich Weltbewegendes, aber doch soviel, daß ich mich am Knie ziemlich verletzte und vorübergehend in meiner Bewegung arg eingeschränkt bin. Zudem muß ich zur Behandlung auch Medikamente nehmen, die mich zusätzlich in meiner Psyche beeinflussen. Nein, keine Depressionen oder so, aber ich darf durch den permanenten Dämmerzustand nicht Auto fahren, auch mein Schlafrhythmus ist wegen der Schmerzen ziemlich gestört und das spontane Denken hinkt dadurch auch nach. Die Wundheilung ist sehr gut, doch restliche Schmerzen setzen mir zu und sollte lt. Arzt noch ein Weilchen dauern. Und so blieb mir in der Vorwoche nichts anderes überig, als alle meine rund um den Tegernsee geplanten Termine zwischen heute und dem 6.5. (insgesamt 21!), auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Ich danke all jenen von ganzem Herzen (und es waren alle bis auf 1 Ausnahme?), die unmittelbar reagiert haben, mir auch Genesungswünsche übermittelten und ihr Verständnis bekundeten.
Für mich heißt es zurück an den Start, vorher natürlich auskurieren und dann die gesamte Planung noch einmal von vorne aufziehen. Angenehm überrascht war ich von den beiden Hotels, die mir mit einer kostenlosen Stornierung entgegenkamen. Danke, aufgeschoben ist nicht aufgehoben und an meinen Zielen hat sich nichts geändert! Ich komm wieder!
15.2.2026: Recherchen als tagfüllendes Programm
Sehr intensiv bin ich dabei, den Teilnachlaß des Kiem Pauli auf- bzw. auszuarbeiten, was natürlich schwerer ist, als ich dachte. Ich habe ja kaum Erfahrung in solchen Sachen und mich wundert es nicht, daß man dazu durchaus ein professionelles Studium braucht, das einen hilfreich unterstützt. Aber was solls, ich habs angefangen und da mache ich auch weiter. Besonders auch darum, weil mich ja nichts drängt und ich bei diesen Recherchen immer wieder auf nette Leute stoße, die teilweise direkte Nachfahren von den im Nachlaß vorkommenden Personen sind und sich freuen, daß sich nun jemand um die Geschichte ihrer Ahnen kümmert. Oder es sind Menschen, die sich, so wie ich, für den Erhalt der echten Volkskultur einsetzen und dadurch ein konstruktiven Miteinander entsteht. Und schlußendlich belohne ich mich ja auch für meine Tätigkeit: Ich begebe mich gemeinsam mit meiner Frau wie so oft in den letzten Jahren an den Tegernsee direkt an die Orte des Geschehens, verbringe ein paar Tage dort, treffe mich mit den Leuten, befrage sie und tausche mich aus. Meine Frau ist stets dabei, die sich dadurch einbringt, ebenfalls Fragen zu stellen, die mir vielleicht nicht eingefallen wären. Und nach der Rückkehr ist es auch gut, wenn ich bei meiner Frau nachfragen kann, „wie war das doch gleich dort bei dem und dem?“ Zudem sind diese Tage gleichzeitig auch Urlaub für uns, wo wir wanderen oder uns durch Landschaften und Städte tummeln – muß ja nicht immer die Adria sein, um glücklich zu werden, oder?
5.2.2026: Almsommer2024 ist wieder online!
Seit wenigen Tagen ist die Volkskulturseite „Almsommer2024“ wieder online und wurde bzw. wird laufend massiv ausgeweitet. Waren die Inhalte bislang vorwiegend auf den Sepp Reisenbichler konzentriert, so haben die Verwurzelungen es erfordert, daß nun auch andere Volksliedforscher (bei weitem leider nicht alle!) und Zusammenhänge auf einer – auf dieser Seite – behandelt werden. Besonders freut es mich, daß damit endlich eine Basis gefunden wurde, auch dem Kiem Pauli eine breite Basis zu bieten, den er ist ja der Auslöser für meine intensive volkskulturelle, ehrenamtliche Tätigkeit einst gewesen. Die Seite ist klarerweise noch im Aufbau und die Geschehnisse aus 5 langen Jahren auf eine Basis zu bringen, ist halt auch nicht ganz leicht und nicht in so kurzer Zeit schaffbar.
29.11.2024: Almsommer-Webseite wird eingestellt!
Meine Rechercharbeit rund um Sepp Reisenbichler habe ich abgeschlossen und es sind keine weiteren Aktivitäten geplant. Somit wird auch diese Webseite mit allen Inhalten demnächst vom Netz genommen. Ich danke allen Besuchern und Interessierten, die hierhergefunden haben. Allein die Hobby-Webseite bleibt noch bestehen, vielleicht besuchen Sie mich ja auch dort einmal – es würde mich freuen!
20.5.2024: Vorläufiger Höhepunkt beim Goiserer Almsommer 2024
Lange habe ich auf das Datum 17.5.2024 hingearbeitet, nun ist es soweit: der Almsommer 2024 hat seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht und überschritten. Es war eine kleine, feine Feier, wie es dem „singenden Wölfl“ vielleicht auch gefallen hätte. Und die Gedenktafel am Heimathaus Bad Goisern wurde im Beisein von Bürgermeister Leopold Schilcher und HV-Obmann Herbert Kefer, auf deren Betreiben die Tafel, von Steinbau Paulus in Gmunden hergestellt, mitfinanziert wurde, feierlich enthüllt.
Damit hat Josef Reisenbichler, der singende Wölfl, endlich wieder einen Platz gefunden, wo man sich an ihn und seine Lieder erinnern kann.
13.5.2024: Der Almsommer zu Gast in der Gmiatlichen Stund
Am Sonntag, 12.5.2024, war der Goiserer Almsommer 2024 bei Peter Gillesberger zu Gast in der „Gmiatlichen Stund“ im Freien Radio Salzkammergut. In dieser Live-Sendung konnte ich die Gelegenheit nutzen, wirklich tagesaktuell über die Rechercheergebnisse rund um den Singenden Wölfl, Josef Reisenbichler, zu berichten. Und hier gehts direkt in die Sendung zum Nachhören.
8.3.2024: Tondokumentationen produziert!
Erstmals in der Geschichte rund um den singenden Wölfl gibt es endlich Tondokumentationen aller bisher bekannten Lieder! Für die musikalische Umsetzung konnte ich Univ.-Prof. Wilfried Scharf gewinnen. Die Aufnahmen wurden am 7. März 2024 im Studio vom Freien Radio Salzkammergut produziert. Jörg Stöger zeigte sich für die Tontechnik verantwortlich und ich übernahm die Aufnahmeleitung. Wilfried Scharf lobte die Professionalität bei der Aufnahme durch das Team vom FRS! Die Tondokumente fließen in den Fundus der Recherche vom „Almsommer2024“ ein und werden erstmals bei der Präsentation am 17.5.2024 öffentlich vorgestellt!
5.3.2024: Radiosendung zum 185. Geburtstag vom Singenden Wölfl
Die Radiosendungen zum 185. Geburtstag des Singenden Wölfl haben einiges ausgelöst und mehrere nette Rückmeldungen eingebracht. Vielen Dank dafür, es ist so etwas wie der Applaus für einen Künstler und tut einfach gut! 3 Sendungs-Stunden im Museumsradio1476 und 1 Stunde im Freien Radio Salzkammergut, damit haben wir doch einige Leute erreicht. Nun sind die Vorbereitungen für die nächste Staffel voll im Gange. Auch da werden wieder Sendungen auf beiden Sendern ausgestrahlt, so im Museumsradio1476 am Samstag, Sonntag und außertourlich am Freitag (11.,12.+17.5.2024). Über das Freie Radio Salzkammergut darf ich mich mit einer speziellen Sendung am Sonntag (5.5.2024) bei Euch melden.
20.2.2024: Termine fixiert
Bei meinem gestrigen Aufenthalt in Bad Goisern konnte ich wieder einiges erledigen. So konnte jetzt der Standort der Gedenktafel für den Singenden Wölfl gefunden und fixiert werden. Diese wird neben der bestehenden Gedenktafel von Konrad Deubler an der Nordseite vom Heimat- und Landlermuseum Bad Goisern angebracht und am 110. Todestag vom Wölfl, am 17.5.2024, um 18 Uhr, feierlich enthüllt. Anschließend werde ich die aktuellen Ergebnisse meiner Recherchen im gegenüberliegenden Hotel Goiserer Mühle präsentieren.
30.1.2024: Gedenktafel für den „Singenden Wölfl“
Zum 110. Todestag des Sepp Reisenbichler, am 17.5.2024, werde ich eine Gedenktafel in Bad Goisern platzieren. Es würde mich freuen und mich sehr dabei unterstützen, wenn möglichst viele Menschen sich an den Kosten beteiligen würden. Bitte mit mir Kontakt aufnehmen, dann können weitere Einzelheiten bzw. die Formalitäten besprochen werden.
23.1.2024: Der „Singende Wölfl“ Sepp Reisenbichler im Radio
Zum 185. Geburtstag von Josef Reisenbichler durfte ich für das Freie Radio Salzkammergut und für das Museumsradio1476 eine Sendung gestalten, die sich mit den bisherigen Recherchen über das Leben und die Werke vom „Singenden Wölfl“ Sepp Reisenbichler beschäftigen. In dieser Sendung sind erstmals auch Tondokumente zu hören, die 1981 auf MusiCssette aufgenommen wurden und seither vor sich hinschlummerten.
Sendetermine: Freies Radio Salzkammergut: So, 4.2.2024, 8 Uhr (Sendung nachhören!)
Museumsradio1476: Samstag, 24.2., 18 Uhr, am Sonntag, 25.2., 16 Uhr und Donnerstag, 29.2., 18 Uhr
21.1.2024: Recherche in Zusammenführung
Seit einigen Wochen bin ich dabei, die bislang dokumentierten Recherchergebnisse zusammenzuführen. Für mich als Laien natürlich ziemlich anstrengend und zeitaufwändig aber höchst interessant. So stoße ich dabei immer wieder auf neue Erkenntnisse, die ich bislang nicht berücksichtigt hatte. Heuer wird ohnehin ein spannendes, interessantes Jahr, denn der Sepp Reisenbichler hätte im Februar seinen 185. Geburtstag – dazu gibt es eine eigene Radiosendung im Freien Radio Salzkammergut und im Museumsradio1476, zum Anderen nähert sich das Datum, an dem ich den eigentlichen „Almsommer2024“ über die Bühne bringen wollte. Naja, vielleicht wird doch noch was draus, in abgespeckter Form. Ich bin am Arbeiten dran…
20.1.2021: Reisenbichler vs. Reisenbüchler
Eigentlich spricht alles dafür, daß es den Sepp Reisenbichler gar nicht gibt, sondern … naja, ursprünglich war der Name Sepp Pesendorfer, der als lediges Kind mit der Geburt automatisch den Familiennamen der Mutter bekommen hatte. Erst wenige Tage nach seiner Geburt wurde die Vaterschaft am 6. März 1839 amtlich beglaubigt und als Josef Reisenbüchler ins Taufbuch eingetragen. Die amtliche Änderung des Familiennamens in „Reisenbichler“ wurde erst um 1950 vollzogen. Somit müßte der Singende Wölfl korrekterweise Josef Reisenbüchler heißen. Eine „Veramtlichung“ behalte ich mir nach exakter Recherche vor. Ich bin am Arbeiten dran…
5.7.2023: Unterlagen sammeln
Einen Teil der Unterlagen habe ich mittlerweile gesichtet und eingescannt. Einige interessante Hinweise konnten da gefunden werden, so auch mehrere Querverweise auf handschriftliche Dokumente vom Sepp Reisenbichler, die sich in einem Privatbesitz in Bad Goisern besitzen. Dort habe ich natürlcih nachgefragt und zur Kenntnis nehmen müssen, daß „….die paar Schachteln vor ein paar Jahren entsorgt wurden…“ – es ist schrecklich, wie mit solchen Dokumenten umgegangen wird…!
25.5.2023: Ein Riesenschritt
Grad hat sich wieder ein riesiges Tor aufgetan, das meine Recherchen voranschreiten lassen. Aus einem Nachlaß heraus wurden mir vertrauensvoll mehrere Buchbände und ein Schriftenpack übergeben, worin sich sehr wahrscheinlich weitere Dokumentationen über Sepp Reisenbichler finden lassen. Die aus dem Ende der 1940er Jahre stammenden Schriftstücke sind vorwiegend maschingeschrieben und wahrscheinlich nach handschriftlichen Aufzeichnungen verfasst. Zudem befinden sich auch handschriftliche Notationen unter den Dokumenten, die nun einer aufmerksamen Betrachtung und Analyse unterzogen werden. Der ganze Stoß, ca. 2-3.000 Seiten im A4-Format, wird nun dokumentiert, elektronisch verarbeitet und mit den bisher vorhandenen Daten abgeglichen und ergänzt. Bei den teils einzigartigen Dokumenten handelt es sich um Leihgaben und ich danke dem Eigentümer für sein großes Vertrauen, mir diese für meine Recherche zu überlassen.