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Ein riesiger Schritt wurde Mitte August 2021 gesetzt, als Hans Berger auf Einladung des Vereins „Alsommer2024“ nach Bad Goisern kam, um seinerseits die ersten Vorbereitungen für das Singspiel hier in Bad Goisern zu setzen. Dabei wurden auch die ersten persönlichen Kontakte mit einem Teil der Mitwirkenden und Akteure geknüpft, was sich zeigte, daß es hier eine sehr gute Stimmung gab, und das ist schließlich ganz wichtig für ein solches Projekt, wenn es gelingen soll.
So wurde am ersten Tag bei einem Arbeitsessen der Plan besprochen, was alles zu erledigen wäre und vor allem wann. Der Termin, an dem Hans Berger in Salzkammergut kommen konnte, ließ sich erst kurzfristig fixieren und war doch eine Herausforderung für mich als kleinen Amateur-Organisator. Hauptsaison im Salzkammergut, Quartier für 1 Nacht, gutes Essen und möglichst positive Eindrücke von Bad Goisern und Umgebung. Ja, sogar das Wetter zeigte sich gnädig mit unserem Projekt und ließ beide Tage, an denen Hans Berger in unserer Region weilte, die Sonne vom fast ungetrübten Himmel scheinen – davor Regen, danach Regen.
Der Nachmittag war geprägt von der Örtlichkeit evangelische Kirche. Beide Kirchenherren, Pfarrer Hammerl von der katholischen Kirche Bad Goisern war ebenso dabei wie Benjamin Pölzleitner, der Pfarramtskandidat, der den urlaubenden Pfarrer Günter Scheutz vertrat und auch gleich seinen Organisten Johann Atzmannstorfer mitbrachte, der die vorhandene, schöne Orgel in Betrieb nahm. Da auch der Martinschor Bad Goisern ins Almsommer-Programm aufgenommen ist, durfte ich auch deren Leiterin Monika Peer begrüßen und auch die Heimatbühne Bad Goisern war durch deren Obmann Markus Pilz würdig vertreten.
Beeindruckend war der besondere Moment, als sich die Lebenspartnerin Antonia und die Chorleiterin Monika Peer erstmals gegenüberstanden und zu den Orgelklängen von Hans Berger spontan ein Kirchenlied sangen. Grad so, als hätten sie dies schon immer getan, eine musikalische Harmonie, die nicht alle Tage vorkommt.
Am nächsten Tag war die Saalbesichtigung, der Festsaal Bad Goisern, am Programm und auch hier war Hans Berger begeistert, von der Schönheit, der Größe und der Akustik des Saales. Thomas Burgstaller von der Gemeinde Bad Goisern zeigte uns den Saal samt seinen Nebenräumen und auch die Technik, so, daß wir jetzt wieder weiterplanen können, wenn auch bis 2024 noch einige Zeit bleibt.
Ja, und am Nachmittag war wohl der Höhepunkt des Aufenthaltes von Hans Berger in Bad Goisern: der Besuch bei der Familie Kain, und den direkten Nachkommen von Sepp Reisenbichler droben am Rehkogl. Mit Würde hielt der Gast die Original Gitarre vom Singenden Wölfl in der Hand und grad so, als fiel ihm ein Stein vom Herzen sah man dem Hans Berger an, daß es ihm eine Ehre war, dies zu erleben. Auch hier entstand spontan ein Dreigesang, Hans Berger spielte auf seiner mitgebrachten Zither gleich einmal das Finkenlied an, das hier sicher schon ewig lange nicht mehr erklang aber hier seinen Ursprung hat und nach und nach stimmten sich die Anwesenden in den Gesang ein.
Den Abschluß des Besuches von Hans Berger und seiner Lebensgefährtin, die ebenfalls beim Almsommer2024 eine wichtige Rolle übernehmen wird, bildete der Besuch in meiner Schnitzerwerkstatt in Altmünster, wo die erste Visite des exzellenten Musikers, ein würdiges Ende nahm. Hans Berger mußte wieder zurück, denn der nächste Termin, das Spiel auf der Heldenorgel in Kufstein stand an.

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