Reisenbichler

Reisenbichler, ein Name, der im Salzkammergut gar nicht so selten ist, jedoch genau dieser Sepp Reisenbichler, wird zu selten kommuniziert und das ist schlußendlich Hauptgegenstand des Projekts Almsommer2024, die Kommunikation wiederzubeleben.

Wer war Sepp Reisenbichler?
Ein ganz gewöhnlicher Bauer, der 1839 geboren ist und nach dem Tod seines Vaters die „Bauernsache“ am Rehkogl bei Bad Goisern übernehmen mußte. Oft kamen ihm, speziell bei eintönigen Arbeiten, Gedanken in den Sinn, die er so aus dem Stehgreif in Verse brachte und bei nächster Gelegenheit mit seiner Gitarre die vertonten Verse sang. Das blieb in der Nachbarschaft nicht unbemerkt und besonders an den Sonntagen, wo Reisenbichler nach dem Kirchgang einkehrte, wurde der Sepp auf seine Gesänge angesprochen.
Eine Gitarre zählte zum Grundinventar jeder Gastwirtschaft und schon legte er los, nicht mit ironischer Kritik auch an „angesehenen Herren“ zu sparen und damit für heiteres Gelächter sorgte. Schon bald sagte man „da singade Wöfö (auch: Wölfl)“, wenn man den Sepp Reisenbichler meinte, der sich zu dieser Zeit noch „Reisenbüchler“ schrieb.
Einiges ist von Sepp Reisenbichler als Überlieferung bekannt, doch ist nach mittlerweile über 100 Jahren seit seinem Tod viel verschwunden oder verlorengegangen und damit nicht mehr nachvollziehbar. Doch gottlob gibt es Vereine, Vereinigungen und Einzelpersonen, die sich über die Geschichte des „singenden Bauern“ (auch Wölfl oder Wöfö genannt) Gedanken machten und machen.
So habe ich das Projekt „Almsommer2024“ Anfang März 2021 gestartet und will neue und alte Informationen sammeln, zusammenführen und vereinheitlichen. In weiterer Folge sollte eine Publikation entstehen, die all diese Erkenntnisse und Erfahrungen zum Inhalt haben, die sich in der nächsten Zeit ergeben und erkunden lassen.

Gerne nehme ich Informationen auf, die immer wieder Neuigkeiten enthalten können – nehmt in dem Fall bitte Kontakt mit mir auf!

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